Das Kreuz - Schritt 5 - Die Auferstehung Die Auferstehung Jesu im eigenen Leben realisieren
Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; 26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?
Johannes 11,25-26
Auch wenn wir heute erst Karsamstag haben, so möchte ich doch sehr gerne schon jetzt über die Auferstehung schreiben. Wir wissen ja – im Gegensatz zu den Jüngern Jesu -, wie es weiterging ;-).
Die Auferstehung des Herrn wird gerne von Ungläubigen angezweifelt, weil natürlich klar ist, dass daran sowohl die Glaubwürdigkeit wie auch die Botschaft der ganzen Bibel hängt. Aber die Argumente und Begründungen, warum jemand den Glauben an die Auferstehung Jesu ablehnt, sind allesamt schwach, während es für die Tatsache der Auferstehung überwäl-tigend starke Indizien gibt.
Dennoch bleibt ein Rest, der dem Glauben vorbehalten ist. Aber heute soll es nicht um ein wissenschaftliches, theologisches, apologetisches oder logisches zusammenzusetzendes Puzzle von Indizien oder Argumenten für die Auferstehung gehen, sondern um das, was die Auferstehung für den Glaubenden im eigenen Leben bedeutet.
Die Auferstehung markierte nichts weniger als Beginn einer neuen Zeitrechnung im Plan Gottes mit uns Menschen. Die Sonne ging an diesem ersten Tag der Woche auf wie am Tag zuvor, die Vögel zwitscherten, äußerlich unterschied sich nichts von dem, was bisher war. Aber die klar auf den Retter zu lesende Prophezeiung aus 1. Mose 3,15 hatte sich erfüllt. Ja, Satan, die Schlange hatte den Herrn in die Ferse gestochen, aber in der Auferstehung hatte Jesus dem Tod und auch Satan die Macht genommen und ihm den Kopf zertreten.
Was heißt das nun für Dich und für mich?
Immer noch kommt auch für uns alle zwar der Moment, an dem wir durch dieses letzte Tor hindurch-müssen, die einen früher, die anderen später. Aber dieses Tor ist weder das Ende noch muss es ein Weg in die Finsternis sein. Der Tod ist besiegt und diejenigen, die Jesus vertrauen, stehen im Licht auf der Seite des Auferstandenen, des Siegers. Für uns, die wir glauben, ist es ein Weg des Lichts, einen Weg, den wir schon jetzt, da wir noch auf dieser Seite leben, begonnen haben und weiter beschreiten dürfen.
Das Ziel aber, auf das wir zugehen, ist die ewige, unverschleierte Herrlichkeit in der Gegenwart Gottes, ein Grund beständiger Freude für alle Christen schon heute und jubelnder Freude, wenn wir angekommen sind, weil unser auferstandener Herr uns dort schon freudig erwartet.
Paulus schreibt seinem jungen Mitarbeiter Timotheus in 2. Tim. 1,9-10: „Er (nämlich Christus) hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben wurde, die jetzt aber offenbar geworden ist durch die Erscheinung unseres Retters Jesus Christus, der dem Tod die Macht genommen hat und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.“
Gott will, dass alle Christen diese lebendige Hoffnung haben und dass diese in ihrem Leben zum Ausdruck kommt. So schreibt auch Petrus:
„Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns.“ (1. Petrus 1,3)
Lasst uns deshalb durch die Auferstehung Jesu vom Tod im Glauben auch unserer eigenen Auferstehung gewiss sein und in dieser Gewissheit leben!
Lob, Preis und Dank sei Christus, der uns all dies erworben hat!
Amen und schon jetzt: Frohe und gesegnete Ostern
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Lied: Auferstanden – Kristin Reinhard, Feiert Jesus